Wie viel Datenverlust kann ein Unternehmen verkraften? Und wie lange darf ein IT-System nach einem Ausfall stillstehen?
Genau diese beiden Fragen beantworten RPO und RTO.
🔵 RPO – Recovery Point Objective
Das RPO beschreibt den maximal tolerierbaren Datenverlust, ausgedrückt als Zeitraum.
Beispiel: Bei einem RPO von 4 Stunden muss die Datensicherung so ausgelegt sein, dass im Fehlerfall höchstens 4 Stunden an Daten verloren gehen.
🟠 RTO – Recovery Time Objective
Das RTO beschreibt die maximal tolerierbare Zeit, bis ein System oder Dienst nach einem Ausfall wiederhergestellt sein soll.
Beispiel: Bei einem RTO von 2 Stunden muss der betroffene Dienst innerhalb von 2 Stunden wieder verfügbar sein.
⚠️ Wichtig für die Praxis:
Ein erfolgreiches Backup garantiert noch keine schnelle Wiederherstellung!
Backup-Intervalle, Datenmengen, verfügbare Hardware und Wiederherstellungsverfahren beeinflussen, ob die definierten Ziele tatsächlich erreicht werden können.
Deshalb sollten RPO und RTO bereits bei der Planung einer Backup- und Disaster-Recovery-Strategie festgelegt und regelmäßig durch Wiederherstellungstests überprüft werden.
🎬 In unserem 60-Sekunden-Video erklären wir den Unterschied zwischen RPO und RTO.
💬 Wie sind RPO und RTO in eurer IT-Infrastruktur definiert?
Weitere Infos: https://www.storitback.de/service/server-virtualisierung-datensicherung.htm
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