iSCSI bringt klassischen Block-Storage über Ethernet ins Proxmox-Cluster.
Der große Vorteil: Vorhandene IP-Netzwerke können genutzt werden, ohne dass eine separate Fibre-Channel-Infrastruktur notwendig ist.
Typisch ist der Einsatz mit einem zentralen SAN oder Storage-System. Mit Multipathing lassen sich Netzwerkpfade redundant auslegen, sodass der Zugriff auch beim Ausfall eines Ports oder Switches erhalten bleibt.
Wichtig in der Praxis:
- getrennte Netze für iSCSI verwenden
- redundante Netzwerkpfade einplanen
- Multipathing korrekt konfigurieren
- auf Latenz und ausreichende Bandbreite achten
- Jumbo Frames nur einsetzen, wenn sie durchgängig sauber konfiguriert sind
iSCSI ist damit besonders interessant, wenn bereits ein zentraler SAN-Storage vorhanden ist oder mehrere Proxmox-Nodes gemeinsam auf Block-Storage zugreifen sollen.
Weitere Infos: https://www.storitback.de/service/proxmox-tipps-tricks-konfiguration.html#iscsi
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