Beide stellen Speicher im Netzwerk bereit – aber auf unterschiedliche Weise.
🔵 NAS (Network Attached Storage) arbeitet auf Dateiebene.
Der Zugriff erfolgt beispielsweise über SMB oder NFS direkt auf Dateien und Verzeichnisse.
Typische Einsatzbereiche:
➡️ zentrale Dateiablagen
➡️ Benutzerverzeichnisse
➡️ gemeinsam genutzte Daten
🟠 SAN (Storage Area Network) stellt dagegen Blockspeicher bereit.
Über Technologien wie Fibre Channel oder iSCSI kann einem Server beispielsweise eine LUN bereitgestellt werden, die sich für das Betriebssystem ähnlich wie ein lokal angeschlossenes Laufwerk verhält.
SAN-Storage kommt häufig bei Virtualisierung, Datenbanken und anderen Anwendungen mit Block-Storage-Anforderungen zum Einsatz.
Aber: Ein SAN ist nicht automatisch schneller oder besser als ein NAS. Auch NAS-Systeme können beispielsweise über NFS sinnvoll für Virtualisierung eingesetzt werden.
Entscheidend sind der konkrete Einsatzzweck, die vorhandene Infrastruktur sowie die Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit.
👉 Kurz gesagt:
NAS = Dateizugriff
SAN = Blockzugriff
Welche Variante setzt ihr in eurer Infrastruktur ein?
Weitere Infos: https://www.storitback.de/service/san-fibre-channel-storage-area-network.html
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